Plant “FUCHS” eine neue Doku-Soap ?

Grip


Unbestätigten Gerüchten zufolge hat der TV Sender FUCHS sich dazu entschlossen, nach massiven Protesten einer Minderheit (…oder Mehrheit?) eine neue Staffel der beliebten Serie “Mein Haus, mein Pferd, mein Boot” zu produzieren.

Der Arbeitstitel des neuen Sets lautet :
“Mein Hartz IV – konformer Wohn(t)raum” !


Als Moderatorin konnte der Sender wieder die Entrümpelungs-Aktivistin Erika aus den Maiglöckchen gewinnen; gemeinsam mit den Tele Tubbies wird sie dem Thema den gewohnten Schliff und Tränenfluss geben.

Petra Bork / pixelio.deDie Verantwortlichen im Sender legen aber Wert auf die Feststellung, daß nicht nur die o. g. Demonstration der Anlass für die Produktion dieser neuen Staffel gewesen sei; letztendlich seien ja nun Flächendeckend fast in der geamten Republik die Besitzer von Eigenheimen in den Genuß eines kostenlosen Facelifting ihrer Häuschen und Inneneinrichtungen gekommen und die sinkenden Einschaltqouten gäben Anlaß zur Sorge.

Das neue, bahnbrechende Konzept sieht vor, daß die Bewohner dieser Wohnkäfige sich nicht von Angehörigen und Freunden mit fadenscheinigen “Danke-für-Alles-was-ihr-nicht-für-uns-getan-habt” – Gründen dem Sender andienen lassen können, sondern sie müssen selbst, fast wie im richtigen Leben einen Antrag bei der bundeseigenen Elendsverwaltung stellen.

Hier entscheidet dann eine hochkarätige Jury, bestehend aus Dieter Bohlen, Hartmut Mehdorn und Angela Merkel über den “Einsatz in vier Wänden” (…mehr Wände gibt es ja in einer solchen Wohnung in der Regel auch nicht) von Frau aus den Maiglöckchen und ihrer Crew.

In letzter Minute konnten die Regeln für dieses Auswahlverfahren noch entschärft werden :

Karl-Heinz Laube  / pixelio.deDieter Bohlen wollte jeden potentiellen Kandidaten vorsingen oder mindestens Mundharmonika spielen lassen, Herr Mehdorn vertrat die Ansicht, daß nur ein Kandidat mit makellosem Leumund in Frage käme…er hätte da so eine Idee bezüglich einer Aktion mit Decknamen “Eichelhäher” und Frau Merkel hingegen käme es sehr gelegen, wenn als Gegenleistung für diesen sogenannten “medialen Rettungsschirm” der Staat ein gewisses Mitspracherecht bei der Belegung hätte (zumindest bis zur nächsten Bundestagswahl und auch nur pro-forma).



Sehr hilfreich bei dieser “Entschärfung” war dabei ein internes Papier mit dem Titel “Krisen – Agenda” (liegt uns in Kopie vor), welches die eigentlichen Zielvorgaben dieses Projektes beschreibt :

Nach erfolgter Entrümpelung und Styling darf der Bewohner nur dann in diesem Kulturpalast wohnen bleiben, wenn es ihm gelingt, innerhalb von 2 Stunden eine neue Arbeitsstelle zu finden; ausgenommen sind hiervon 1-Euro-Jobs, 400,- Euro-Jobs, Praktika und sonstige Sklavenarbeiten.

Gelingt es ihm nicht, dann darf der Wohnungseigentümer seine einstige (Alb)traumwohnung mit staatlichen Subventionen sanieren und als hype Single – Chillinglounge meistbietend verkaufen.

Ich freue mich schon auf die erste Folge…


In diesem Sinne : Gesehen und gezeichnet !

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